Burg-Reuland

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Die Zukunft der Landwirtschaft in Ostbelgien

 

Am 26. März hat das "Team Ostbelgien" den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Dhur in Steffeshausen besucht. Auf der Agenda stand ein Austausch über die Zukunft der Landwirtschaft in Ostbelgien.

In den vergangenen Jahrzehnten hat es einen Strukturwandel im Landwirtschaftsbereich gegeben. Viele kleinere landwirtschaftliche Höfe sind verschwunden, weil sie aufgrund mangelnder Größe dem Marktdruck nicht standhalten konnten.

Um sich über bestehende Probleme in der Landwirtschaft zu unterhalten, hat das „Team Ostbelgien“ der CSP den landwirtschaftlichen Betrieb von Robert und René Dhur in Steffeshausen besucht.

Nachfolge oftmals ein Problem

Als ein großes Problem der Landwirtschaft in Ostbelgien wurde dabei das Thema der Nachfolge für die Übernahme des Hofes genannt. Viele junge Menschen sind heute nicht mehr bereit, den Hof der Eltern zu übernehmen, weil diese Aufgabe beinahe keinerlei Freizeit zulässt.

Es ist die Aufgabe der Politik, den jungen Menschen, die sich dennoch für den landwirtschaftlichen Betrieb begeistern können, nach Kräften zu unterstützen – beispielsweise was die Abzahlung eingegangener Kredite angeht.

Ein weiteres Thema war die Vielfältigkeit, die dieser Beruf heutzutage verlangt. Ein Landwirt ist weitaus mehr als ein Bewirtschafter seines Landes. Zu seinen Kompetenzen gehören finanzielles Management, tief greifende Kenntnisse in Mathematik und Controlling sowie im Risiko-Management. Auf diese Aufgaben müssen junge Landwirte gut vorbereitet werden.

Bürokratische Auflagen verhindern

Als besonders problematisch wurden die großen bürokratischen und umwelttechnischen Auflagen für die Landwirtschaft bezeichnet. In diesem Zusammenhang wurde mehrmals deutlich gemacht, dass wir es den Landwirten zu verdanken haben, dass die ostbelgische Landschaft so gepflegt ist, wie wir sie heute vorfinden.

Die Arbeit der Landwirt im Bereich der Landschaftspflege ist unbezahlbar und kann nicht durch die öffentliche Hand ersetzt werden.

Daher ist es umso wichtiger, die Landwirte in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihnen administrative Hürden aus dem Weg zu räumen.

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