Eupen

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Duale Ausbildung: Jungen Menschen interessante Perspektiven eröffnen!

Huyndai1

In der Hyundai-Garage des Ehepaars Michael und Nathalie Johnen unterhielt sich das CSP-Team-Ostbelgien mit den Besitzern und dem ZAWM-Lehrer Gino Decoster über die Chancen und Risiken bei der dualen Ausbildung.

Eines ist klar: Die duale Ausbildung mit ist ein wichtiges und effizientes Mittel, um junge Menschen in Arbeit zu bringen und um ihre Talente zielgerichtet zu fördern. Bei gleichzeitigem Schulbesuch und Arbeit im Betrieb ermöglicht die duale Ausbildung den jungen Lehrlingen und Gesellen einen sofortigen Einstieg in die Praxis, der von theoretischen und allgemeinbildenden Unterrichten begleitet wird. Dieses Modell ist in Belgien einzigartig und erfolgreich, weil sich sehr viele Schüler – auch mit Abitur – für eine Lehre entscheiden. Der Ruf der Lehre ist demnach ausgezeichnet.

Dennoch gibt es Nachbesserungswünsche, die der Sektor (in diesem Fall dem KFZ-Bereich) in dem Gespräch mitteilt.

Förderung schwächerer Schüler durch Modulunterricht

Der Modulunterricht mit schwächeren Schülern in besonders kleinen Gruppen wird als elementar angesehen, um möglichst viele Schüler an das Ziel des Diplomerhalts zu begleiten. Dadurch müsste jedoch das entsprechende Budget erhöht werden. Nach Angaben der Beteiligten ist dieser Modulunterricht daher so wichtig, weil in dieser Form des differenzierten Unterrichts viel besser und schneller auf die Schwächen der Schüler eingegangen werden kann.

Jungen Menschen Perspektiven bieten

Ebenfalls wurde betont, dass es ungemein wichtig ist, jungen Menschen bereits während der Lehre klare Perspektiven zu bieten. Die Übernahme sollte nach Abschluss der Lehre durch das Lehrlingssekretariat kontrolliert werden. Ebenfalls bestünden aktuell noch Lehren in Bereichen, die wenig zukunftsorientiert seien.

Auf Französischkenntnisse achten

Vor allem für den Kontakt mit Kunden aus den Nachbarregionen wird in den handwerklichen Berufen die Kenntnis der französische Sprache als unverzichtbar angesehen. Hierbei gebe es jedoch bei den Lehrlingen noch deutliche Mängel. Als mögliche Pisten zur Verbesserung der Kenntnisse wurden Austausche zwischen den Ausbildungszentren genannt sowie ein konsequentes Erlernen französischer Fachausdrücke in der Ausbildung. Ebenfalls könnte durch einen Austausch mit einem Lehrbetrieb in der Französischen Gemeinschaft eine so genannte „Verbundslehre“ für Französisch eingeführt werden.

Allgemeine Probleme für Selbstständige

Die Betriebsleiter des Autohaus Johnen kamen ebenfalls auf die allgemeinen Probleme für Selbstständige zu sprechen. Die in Belgien im Vergleich zu den Nachbarländern hohen Lohnnebenkosten stellten eine klare Beschäftigungsbremse dar. Auch hätten viele Betriebe aufgrund starrer bürokratischer Vorgaben Probleme bei der Expansion, etwa durch urbanistische Vorschriften, die nicht flexibel genug gehandhabt werden.

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