Eupen

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Jugendhilfe: Wachsender Anspruch stellt große Herausforderung dar

Oikos1

Mit den Leitern von Oikos und Vertretern des Jugendhilfedienstes thematisierte das Team Ostbelgien in Nispert die steigende Anzahl hilfsbedürftiger Jugendlicher in Ostbelgien.

Familiäre Form der Betreuung

Die Vereinigung Oikos ist bereits seit 25 Jahren im Bereich der Jugendhilfe tätig. Oikos wurde von Johannes Funk und einigen Gleichgesinnten gegründet. Mitte der 90er Jahre wurde die Vereinigung dann durch die DG institutionalisiert.

Im Zentrum der Arbeit von Oikos steht eine möglichst familiäre Betreuung hilfesuchender Jugendlicher. Diese ist nicht auf einige Stunden begrenzt, sondern stellt eine 24-Stunden-Betreuung dar. Betreut werden Jugendliche bis 21 Jahren in Form einer Wohngemeinschaft mit sieben Plätzen. Das Hauptpublikum wird bei den jungen Erwachsenen gesehen.

Die zu betreuenden Jugendlichen/Kinder werden vom Sozialarbeiter oder der Justiz einer Einrichtung zugewiesen. Nach einem Vorstellungsgespräch mit den Eltern wird mit den Jugendlichen eine Zielvereinbarung gemacht. Die meisten Anfragen zur Unterbringung kommen dabei nicht von den Eltern persönlich.

Explosion im Bedarf der Jugendhilfe

In den letzten Jahren fand im Bereich der Jugendhilfe eine regelrechte Explosion des Bedarfs statt. Als Grund hierfür wurde ein allgemein bemerkbarer Zusammenfall gesellschaftlicher Strukturen, wie etwa den klassischen Dorfstrukturen genannt. Dadurch fallen einige junge Menschen durchs Raster. Als interessante Projekte wurden daher Projekte wie das Viertelhaus von Ephata in Eupen oder das Haus der Familie in Kelmis genannt, da Jugendlichen dort beigebracht wird, ihren Platz in einer Gesellschaft und im Dienst mit und für andere Menschen zu finden.

Grobe Vernachlässigung steigt

Die Grobe Vernachlässigung von Kindern ist der aktuellen Tendenz nach steigend. Das hat oftmals mit der Überforderung junger Eltern zu tun. Hier wäre eventuell ein Projekt in Schulen ratsam, das Vernunft im Umgang mit Kindern in den Mittelpunkt stellt.

Die Überforderung wird auch als das Resultat eines Lebens in so genannten „fragilen Systemen“ gewertet, die durch Unvorhergesehenes (Arbeitslosigkeit, Todesfall, etc.) schnell aus den Fugen geraten kann.

Günstigen Wohnraum für wichtige Arbeit der Dienste sichern

Der immer teurer werdende Wohnraum macht den Diensten, die Unterkünfte für die Jugendhilfe anbieten, erheblich zu schaffen. Die Schaffung einer sozialen Immobilienagentur, die bezahlbaren Wohnraum anbietet, wäre daher hilfreich.

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